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Es kann keine Garantie für die Richtigkeit übernommen werden!

Wurftechnik


Der Überkopfwurf mit Stationärrollen :


Der Seitenwurf mit Stationärrollen :


Der Wurf mit Automatic - Rollen :


Der Wurf mit der Fliegenrute :

Man unterscheidet drei Phasen des Flugangelwurfs :
Ausgangsstellung (Abb.1) :
Am Beginn des Wurfes sollen ca. 5 m Fliegenschnur gestreckt am Wasser liegen. Dann 1 bis 2 m Schnur von der leicht gebremsten Rolle ziehen und die losen Klänge mit der linken Hand halten. Die Rute steht in Richtung 9 - Uhr - Stellung.
Der Rückwärtsschwung :
Die Rute in senkrechter Richtung und in ständig beschleunigter Bewegung anheben, bis zur Ziffer 1.Hier wird die Rute abrupt angehalten (Abb.2). In der ersten Phase des Schwunges, etwa im Bereich zwischen der 9 - und 10 - Uhr - Stellung arbeitet man mit dem Unterarm. In der Endphase zwischen 11 und 1 drücken Daumen und Handgelenk auf die Rute.
Die Pause :
Man wartet bis sich die Schnur nach hinten gestreckt hat, die Rute befindet sich noch immer in der 1 - Uhr - Stellung (Abb.3). Für den nun folgenden Vorwärtsschwung ist eine vollkommene Schnurstreckung nach hinten notwendig. Wartet man das Strecken der Schnur nicht ab, schnalzt die Schnur wie bei einem Peitschenschlag (manchchmal hörbar) und die Fliege reißt ab.
Der Vorwärtsschwung :
Dieser wird im gleichen Tempo wie der Rückwärtsschwung durchgeführt (Abb.4). Man kann nun abwechselnd mit Pause vor und - zurückschwingen um die Schnur zu verlängern. Die Rutenstellung wechselt ca. im Bereich 1/2 11 bis 1 Uhr. Es empfielt sich, die Schnur als Anfänger optisch zu überwachen. Dabei gilt es, das richtige Tempo zu finden, damit sich die Schnur geradlinig strecken kann. Beim Vorwärtsschwung wird gleichzeitig ein Stück der Schnur von der Rolle gezogen und mit der linken Hand festgehalten. Beim Rückwärtsschwung wird dieses Stück als Verlängerung freigegeben. Wenn nach mehrmaligen vor und zurückschwingen die gewünschte freie Schnurlänge erreicht ist (Anfänger ca.8 m, sonst bis 16 m ausreichend) senkt man die Rute beim Vorwärtsschwung langsam auf die 9 Uhr - Stellung, lässt die Fliegenschnur im vorderen Drittel beginnend am Wasser sachte abrollen, damit Vorfach und Fliege sanft auf dem Wasser aufsetzen (Abb.5 und 6).

Der Wasserwurf :
Wenn die Fliegenschnur genügend freie Länge aufweist, genügt ein einmaliger Rückwärtsschwung und Vorwärtsschwung um die Fliege wieder fachgerecht und verlockend für die Forelle aufs Wasser zu setzen.
Die Funktion der linken Hand :
Abb.7 zeigt, daß die Bewegung der rechten Hand nicht zentrisch, sondern mehr eine nach hinten und vorne schiebende Bewegung mit der Rute ist. Die linke Hand muß während des Schwingens der rechten folgen. Man arbeite mehr mit dem Handgelenk. Der ganze Arm soll nur gebraucht werden, um die Arbeit des Handgelenkes und des Daumens zu unterstützen.


Der Altmeister des Fliegenfischens :

Hans Gebetsroither