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Molybdän     (Spurenelement)

Beschreibung:

Der Bedarf an Molybdän ist in Europa normalerweise durch die Ernährung gedeckt. Molybdän ist notwendig für die Freisetzung von Eisen im menschlichem Körper. Weiters ist Molybdän für die Produktion von Harnsäure bedeutsam. Auch im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel spielt Molybdän eine Rolle. Gute Harnsäurespiegel sind für die Gesundheit sehr wichtig. Molybdän hat vermutlich auch Einfluss auf die Kariesentwicklung und kann daher möglicherweise auch der Karies durch Speicherung von Fluoriden vorbeugen. Mangelerscheinungen bei Molybdän sind kaum bekannt. Bei chronische Darmentzündungen und Störungen der gesunden Darmflora sinkt die Produktion von Harnsäure und der antioxidative Schutz. Zu den typischen Symptomen gehören Funktionsstörungen an den Nerven und im Gehirn, Herzjagen (Tachykardie), Kurzatmigkeit (Tachypnoe), Nachtblindheit und Erregtheit. Durch einen Mangel an Molybdän können weiter Bauchkrämpfe, Übelkeit, Durchfälle, Atembeschwerden, Benommenheit, Juckreiz, Schwellungen und schwankende Stimmungen entstehen.

Tagesbedarf:

0,05 - 0,1 Milligramm / Tag (Mittelwert 0,075 mg).

Reiche Molybdän - Quellen:

LebensmittelMenge in Gramm oder Stück% des empfohlenen Tagesbedarfs
Getreide:
Sojamehl100 g240 %
Naturreis100 g106 %
Brot:
Weizenvollkornbrot100 g41 %
Gemüse, gekocht:
Spinat100 g66 %
Grüne Bohnen100 g57 %
Weiße Bohnen100 g133 %
Erbsen100 g93 %
Erdäpfel100 g5 - 113 %
Rotkohl100 g160 %
Fleisch:
Schweinefleisch100 g36 %
Eier:
Ei1 St67 %